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05.11.2023, 17:01 Uhr | Johannes Wilp Übersicht | Drucken
Bezirksausschuss Gimbte
Am 02.11.2023 im Hotel Restaurant Schraeder

Neben den Ausschussmitgliedern konnte der Vorsitzende des Bezirksausschuss für den Ortsteil Gimbte auch Vertreter der Stadtverwaltung, sowie einige Bürger begrüßen.

Beim Fragerecht der Einwohner, wurde vom Bürgerverein Gimbte der Wunsch geäußert, mit der Lokalpolitik ins Gespräch zu kommen, um über die Entwicklung des Spielplatzes in der Ortsmitte zu sprechen. Eine entsprechende Einladung hierzu soll erfolgen.

Herr Kintrup, von den Technischen Betrieben Greven (TBG), berichtete über die Installation einer Fahrradservicestation und neuer Fahrradbügel in der Ortsmitte, gegenüber des Dorfladens.



Eine rege Diskussion gab es zum Antrag der SPD Greven und Gimbte, zu der Errichtung einer mobilen Grünabfallannahmestelle. Dieser Antrag wird seitens der Stadtverwaltung kritisch gesehen, da hierdurch die Gebühren aller Grevener Haushalte belastet würden und es ja ausreichend Möglichkeit gibt, den Grünabfall zum Baubetriebshof der Stadt Greven zu bringen. Genaue Kosten konnte die Verwaltung auf Nachfrage jedoch nicht benennen. Die Bezirksausschussmitglieder sahen aber neben den Kosten auch den positiven Umweltgedanken, der hinter diesem Antrag, der dann auch für andere Ortsteile gelten soll, steht. Die Fahrten, zumeist mit dem PKW, zu dem Wertstoffhof in Greven (ca. 7 km ab Gimbte), sollen entfallen. Der Stadtverwaltung wurde mit auf dem Weg gegeben, die Mehrkosten einer mobilen Entsorgung zu benennen und bei einem positiven Beschluss im Betriebsausschuss ein entsprechendes Konzept zu erstellen. Alle Gimbter Ausschussmitglieder stimmten gegen den ablehnenden Beschlussvorschlag der Verwaltung und somit für den Antrag der SPD.


Beate Tenhaken, vom Fachbereich Soziales, Jugend und Bildung, berichtete im Anschluss über die Situation der Geflüchteten im Dorf und den damit verbundenen Aktivitäten. Sie bedankte sich dafür, dass es in Gimbte eine Willkommenskultur gäbe. Ein „Runder Tisch“ hierfür findet am 4. Dezember statt. Um nun jedoch eine optische Abgrenzung zwischen den Unterkünften und dem Spielplatz zu erlangen, wird seitens der Stadt ein Zaun oder aber auch eine Hecke in Erwägung gezogen. Die bei der Kinder- und Jugendkonferenz ausgesuchten Spielgeräte sollen bis zum Ende des Jahres 2023 aufgestellt werden. Auch die Anschaffung eines Pavillons, als Möglichkeit auch vor dem Jugendheim Aktivitäten durchzuführen, wird geprüft.

 

Für die Schulkinder besteht neben der Nutzung der Schulbuslinie 256 auch die Möglichkeit die Linie R 51 zu nutzen. Der Schulbus, welcher morgens eingesetzt wird hat nominell 140 Plätze und ist somit lt. Frau Tenhaken bei 100 Schulkinder aus Gimbte groß genug. Es ist nicht vorgesehen, dass ein jedes Kind einen Sitzplatzanspruch hat. Die Abfahrtzeiten zu und nach der Schule seinen mit den Schulen abgesprochen, es lasse sich jedoch nicht ausschließen, dass es auch mal Verspätungen gäbe.

 

Unbeantwortet bleibt weiterhin die Möglichkeit, wie der SC BG Gimbte 78 seinen Trainings- und Spielbetrieb bei schlechter Wetterlage aufrechterhalten soll. Die im März zugesagten Gespräche haben teilweise stattgefunden, dies jedoch ohne ein tragbares Ergebnis für den Gimbter Sportverein. Ein weiteres Gespräch mit den Nachbarvereinen soll am 8. November 2023 stattfinden. Der Stadtverwaltung wurde seitens der Ausschussmitglieder nochmals mit auf dem Weg gegeben, hier eine Lösung zu finden, da dieses auch auf der letzten Bezirksausschusssitzung dem Verein so zugesagt worden wäre. Sollte dies nicht erfolgen, so wird sicherlich wieder das Thema eines Kunstrasenplatz für Gimbte auf der Agenda stehen.

 

Zum Thema, Neubau der Feuerwehr und des angeschlossenen Jugendheim mit Mehrzweckräumen, gab es abschließend eine Berichterstattung durch Andre Kintrup. Der Bau verzögerte sich zuerst wegen des dort angetroffenen Steinkauzes und der damit erforderlichen Ausgleichsfläche. Nunmehr kommt es zu Verzögerungen wegen erweiteter Ausgrabungsarbeiten und dem hohen Grundwasserspiegel. Mit der Fertigstellung des Gebäudes sei im Frühjahr 2025 zu rechnen, erste Gewerke seinen vergeben. Die Bausumme liege zurzeit bei ca. 4,55 Mio. €.



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